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Was ich gerne noch gemeinsam mit meinen Hunden erleben moechte

Dieses Bild von mir stammt aus dem Jahr 2008. Es ist nicht besonders schön. Aber das war einer der glücklichsten Momente in meinem Leben - ich glaube, das sieht man auch. Das Bild ist nach ungefähr 900 km Fußmarsch entstanden. In Finisterre, am Ende des Jakobsweges in Spanien.

      Und falls du dich nun fragst, was das denn nun mit dem Titel dieses Artikels zu tun hat, solltest du bis zum Ende weiterlesen.

 

      Ich habe immer viele Pläne und Ideen und konnte schon einige Träume in meinem Leben verwirklichen. So habe ich gelernt, dass der richtige Zeitpunkt immer genau jetzt ist. Es kommt selten eine bessere Gelegenheit nach. Wenn man immer auf den perfekten Moment wartet, wartet man unter Umständen ewig.

 

      So gibt es derzeit tatsächlich nur zwei Dinge, die mir wirklich am Herzen liegen und die ich irgendwie und irgendwann mal zusammen mit meinen Hunden durchziehen möchte:

 

      Zum einen würde ich gerne mein (wirklich kleines) Auto so umbauen, dass ich zusammen mit meinen Vierbeinern darin schlafen kann. Dann könnten wir drei in meinem "Minicamper" den Winter in Frankreich am Meer verbringen. Hauptsache, ich brauche keine Winterreifen und sehe weder Schnee noch Eis. Aber das ist eben so ein Wunsch, wie man ihn halt hat. Die ersten konkreten Ideen dazu hab ich tatsächlich schon. Auch wenn meine handwerklichen Fähigkeiten eher nicht vorhanden sind, hab ich Lust darauf, diese Herausforderung anzunehmen. Ich kann mir vorstellen, dass ich das in dieser oder einer abgewandelten Form (also mit einem anderen Auto) umsetzen werde.

 

      Mein zweiter Wunsch ist ein wirklicher Herzenswunsch. Leider stehe ich mir hier im Moment noch selbst im Weg und sehe mehr Hindernisse als Möglichkeiten. Wer einmal den Jakobsweg gegangen ist, der weiß, dass einen dieses Thema nie mehr loslässt. Daher würde ich zu gerne mit Frederik und Buddy von zu Hause aus bis nach Finisterre pilgern. Das Ganze wird schon deshalb schwierig, weil Frederik Probleme mit seinem Knie hat. Der kleine Kerl kann unmöglich 20 km am Tag wandern. Vielleicht wäre ein Bollerwagen hier die Lösung? Dann sehe ich es zudem als echte Herausforderung an, meinen Chef davon zu überzeugen, mir so viele Monate am Stück frei zu geben. In 2008 waren Hunde in den wenigsten Pilgerherbergen willkommen. Daher wäre es sicherlich schwierig, mit tierischer Begleitung Übernachtungsmöglichkeiten zu finden. Für so einen langen Zeitraum immer das richtige Hundefutter parat zu haben sehe ich ebenfalls als Herausforderung an. Buddy hat einen empfindlichen Magen und verträgt nicht alles. Er käme vermutlich schlecht damit klar, immer das zu fressen, was Frauchen gerade aufgetrieben hat. Und dann ist da ja noch die Sache mit den Finanzen.....

      Bisher habe ich in meinem Leben noch für alles, was mir wirklich am Herzen lag, eine Lösung gefunden. Andere haben das doch auch schon geschafft. Vermutlich müsste man nur mal mit den richtigen Leuten reden und sich dort Inspiration holen. Aber wer sind die richtigen Leute? Mal schauen, was aus diesem Traum noch wird. Der könnte diesmal tatsächlich eine Nummer zu groß für mich sein.

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